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Auf den Spuren der Antike – Ein Rückblick
Alumni UniBE Corporate
24.01.2023
Kaum sichtbar, im Keller des geographischen Instituts an der Hallerstrasse, befindet sich die Antiken-Sammlung. Archäologinnen des Instituts für Archäologische Wissenschaften der Universität Bern führten uns durch die Gänge der Sammlung und erzählten uns die vielzähligen Geschichten hinter den Statuen und Reliefen. Sie gaben uns zudem immer wieder einen Einblick in ihre Arbeit und die Einbindung der Studierenden am Institut. Unsere Gruppe war eine bunte Mischung aus längjährigen Mitgliedern, Studierenden und sogar einer Austauschstudentin.

Der erste Teil der Führung fand im Keller in der Hallerstrasse statt, wo sich auuschliesslich Abgüsse, sprich "Kopien" der Originalwerke befinden. Besonders interessant für die Gruppe war hier der Prozess der Herstellung dieser Kopien und die Sichtbarkeit der Materialen der Originale, die an den Abgüssen teilweise zu sehen sind. Interessanterweise bedeutete "Restaurieren" früher nicht, das Original wahrheitsgetreu herzustellen, sondern die Künstler hinterliessen ihren Abdruck am Werk. Beispielsweise wurde einer Figur in der Antiken Sammlung, dem Hermaphroditen (Kind von Hermes und Aphrodite) ein Kissen aus dem Barock hinzugefügt.

Für den zweiten Teil machten wir einen Spaziergang in die Mittelstrasse. Dort wurde vor kurzem ein Austellungsraum für originale Werke eingerichtet, wo schon bald eine Austellung kuratiert wird. Hier haben wir erfahren, wie manche privaten Sammler mit den wertvollen Stücken umgehen, und die dann auch mal als Schirmständer oder Blumentopf gebraucht werden. Vor allem haben wir hier einen Einblick in die Arbeit von Archäologen und Archäologinnen erhalten. Viele interessante Details zur Provenienz der antiken Schätze und zur Forschung in der Archäologie machten die Führung zu einem tollen Erlebnis. Sehr bereichernd ist der interdisziplinäre Austausch und der Einblick in die Arbeit eines Forschungszweigs, der für viele Leute noch eher unbekannt ist.

Auch Interesse die Antikensammlung zu entdecken? Das Museumsbier macht es möglich.
Bis zum 9. März können sie bei einem Feierabendbier gemütlich die Antikensammlung entdecken.





